Die Tragödie von Tidewater Island zieht sich im auslaufenden April noch wie Eis über die jetzt wieder grünen Wiesen von Mourning Hill. Sicher, der Schock sitzt weiterhin tief, aber dafür fängt alles an zu blühen und die eine oder andere Person kann sich trotz einem verlorenen oder traumatisierten Familienmitglied auf kurze Hosen und die ausgepackte Sonnenbrille freuen, auch wenn es dafür selbst im Juni noch etwas zu kühl ist. Das Leben geht weiter und für die meisten steht in den kommenden Monaten auch einfach wichtigeres an: Klausuren zum Semesterabschluss, letzte Schularbeiten vor den Sommerferien und für viele Schüler:innen in der Stadt auch das endgültige Finale ihrer Schullaufbahn. Spätestens Mitte Juni kann aber auch hier ein Haken gemacht werden und dem Feiern in lauen Frühsommernächsten steht höchstens noch die Frage im Weg, wie schnell man eine weitere stadtweite Tragödie vergessen kann.
Das "What Remains Of Innocence" ist ein Real-Life-RPG mit Mystery und Crime-Elementen, das sein L3S3V3-Rating voll ausschöpft, den Realismus mit Füßen tritt und sich mit den Bewohnern einer kleinen, beschaulichen Stadt an der Westküste der Vereinigten Staaten befasst. Der gute Ruf sämtlicher Bildungseinrichtungen eilt ihnen voraus, ihr Glanz überdeckt die düstere Vergangenheit des Ortes, der unter all dem Ruhm nur ein Ziel zu haben scheint: Das Schlechteste in seinen Einwohnern hervor zu bringen.
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Rumour has it …
Hab gehört Keene hat so ein Problem mit Mulder weil der ihm Krätze verpasst hat. Wie das passieren konnte, ohne dass die was miteinander hatten? Well your guess is as good as mine aber ich setze auf Terrortwink No. 1!
In den heiligen Hallen der prestigeträchtigen Privatschule sind die Teenager von heute die erfolgreiche Elite von morgen! Entgegen aller Gerüchte, ist das gar nicht so selten den hervorragenden LehrerInnen und dem ausgewogenen Stundenplan geschuldet. Kommen allerdings doch mal Bildungs- und Interessenslücken auf, verfügen die meisten Thornes zum Glück über genügend grünes Stopfpapier.
Als Kontrastprogramm zur privaten, bietet die öffentliche Schule einiges was man auf der Academy eindeutig vermisst: Anschmiegsames Kantinenessen, Feindseligkeit, die nicht auf Geld basiert und schicke Basketballkörbe, die erst seit der Jahrhundertwende hängen. Da fällt es so manch einem schwer zu verstehen, wieso die SchülerInnen gern Mourners genannt werden...
Dank den amerikanischen Studienkrediten findet man an der lokalen Universität einen relativ ausgewogenen Schnitt an reichen und armen Studenten. Wer denkt, dass das unmöglich gut gehen kann, der vergisst, dass eine in Not geteilte Ramenpackung schon für viele, langjährige Freundschaften gesorgt hat.