Vor 10 Stunden

03. Juni 2021 LA BOOM. Erstmals so richtig aufgekommen ist der Begriff 1981, als eine Gruppe Schüler von der Mourning Hill High, inspiriert von dem damals noch in Zeitungen viral gegangen französischen Film La Boum, entschieden, ihren Abschluss zu etwas ganz Besonderem zu machen. Noch heute, über 40 Jahre später, erzählt man sich Geschichten über den sagenumwobenen 3. Juni, als sich hunderte Teenager nach dem Niederlegen ihrer Füllfeder am letzten Tag ihrer Finals auf die Straßen Mourning Hills ergossen und die größte Party veranstalteten, die der Ort je gesehen hatte. LA BOOM. Singend, tanzend, schreiend, vandalierend, marodierend – angesteckt von einer Art französischen Revolution verbrannten die frisch graduierten Kids der Mourning Hill High und ihrer gehobeneren Schwesternschule Hawthorne Academy Mülltonnen, Flaggen und Schulbücher, während hupende Cutlasses, Mustangs und Camaros die Anwohner hupend und mit voll aufgedrehten Kassettenradios bis tief in die Nacht wachhielten. Zwischen Kleinkriminalität und der Erregung öffentlicher Ärgernisse, Brandgefahr, Lärmbelästigung und dem Sprengen gesellschaftlicher Grenzen gipfelte der legendäre Tag am Leuchtturm, einem sagenhaften 10 Meter hohen Lagefeuer am Strand sowie dem Kidnapping eines Lehrers durch seine Schüler und seinem mystischen Verschwinden an jenem Tag. Ein Fall, der bis heute nie geklärt werden konnte. Und ein Geist mehr, der in den Köpfen der Bevölkerung spukt, wenn die Feuerzungen am Sternenhimmel lecken und kleine Opfergaben in die Flammen geworfen werden, um jene verloren gegangene Seele nicht nur um Verzeihung, sondern auch einen guten Start ins Berufsleben zu bitten.
Bis heute ist La Boom in Mourning Hill eine gut gepflegte, wohl gerühmte Tradition. So sehr, dass angrenzende Ortschaften und zum Teil Schüler aus anderen Bundesstaaten anreisen, um am 3. Juni dem – heute vielleicht etwas organsierteren – Chaos beizuwohnen und die größte Party ihres Lebens zu feiern. Auch heute noch hat das MHPD alle Hände voll zu tun, die Schüler und jungen Erwachsenen in Zaum zu halten, die die Straßen in der Nacht des 3. Juni unsicher machen. Die Notaufnahme ist voll mit mittelschwer verletzten Kids, der Beschwerdebriefkasten der Gemeinde platzt aus allen Nähten. Und trotzdem hat das Datum etwas kathartisches, denn niemals nie sind sich die Schüler der beiden sonst so verfeindeten Schulen in Mourning Hill näher als in dieser Nacht. Geld, Einfluss, Herkunft, Bildungsgrad, Sexualität, Identität. Alles verschwimmt, alles tanzt, alles brennt. Nach der Tidewater-Tragödie steht in den Sternen, ob und wie die wilde Fete den gleichen Charakter haben wird wie in den Jahren zuvor. Können beunruhigte Eltern ihre Kinder zuhause festhalten oder sprengt die Jugend von heute auch dieses Jahr wieder alle ihre Ketten?
Wie heißt es doch so schön? Teenagers scare the living shit outta me.
Bis heute ist La Boom in Mourning Hill eine gut gepflegte, wohl gerühmte Tradition. So sehr, dass angrenzende Ortschaften und zum Teil Schüler aus anderen Bundesstaaten anreisen, um am 3. Juni dem – heute vielleicht etwas organsierteren – Chaos beizuwohnen und die größte Party ihres Lebens zu feiern. Auch heute noch hat das MHPD alle Hände voll zu tun, die Schüler und jungen Erwachsenen in Zaum zu halten, die die Straßen in der Nacht des 3. Juni unsicher machen. Die Notaufnahme ist voll mit mittelschwer verletzten Kids, der Beschwerdebriefkasten der Gemeinde platzt aus allen Nähten. Und trotzdem hat das Datum etwas kathartisches, denn niemals nie sind sich die Schüler der beiden sonst so verfeindeten Schulen in Mourning Hill näher als in dieser Nacht. Geld, Einfluss, Herkunft, Bildungsgrad, Sexualität, Identität. Alles verschwimmt, alles tanzt, alles brennt. Nach der Tidewater-Tragödie steht in den Sternen, ob und wie die wilde Fete den gleichen Charakter haben wird wie in den Jahren zuvor. Können beunruhigte Eltern ihre Kinder zuhause festhalten oder sprengt die Jugend von heute auch dieses Jahr wieder alle ihre Ketten?
Wie heißt es doch so schön? Teenagers scare the living shit outta me.
Ich weiß nicht, wie es euch geht. Aber wir sind jetzt schon 7 Jahre alt. Manche von uns haben ihre Charaktere damals noch aus einem anderen Forum nach Mourning Hill migriert, was sie noch viel älter macht. Und doch sind die wenigsten von ihnen auch nur um einen Tag gealtert. Anders als wir, wie ihr unschwer im Spiegel erkennen könnt. Habt ihr euch nicht auch schon mal gefragt, was euer 17-jähriger Hawthorne Schüler einmal studieren würde? Welchem Beruf würde er nachgehen? Welche psychischen Narben verheilen und welche nicht, welche Art von Erwachsener darf er einmal sein? Wären die Beziehungen, die eure Mournerin führt, deutlich andere? Habt ihr vielleicht sogar den Schreibwillen verloren, weil die Altersspanne zwischen euch und euren Lieblingen mittlerweile zu stark auseinanderklafft?
Mit dem 7. Forengeburtstag wollen wir euch die Möglichkeit geben, ganz offiziell einzuschreiten und euren SchülerInnen das Glow Up zu verpassen, dass ihr ihnen schon immer verpassen wolltet. Nicht nur kriegen sie die Möglichkeit zu graduieren (oder durchzufallen), also ihren Schulabschluss zu machen, ihr könnt ihnen auch ein ganzes Make-Over verpassen. Vielleicht holt ihr einen alten Liebling aus der Charakterkiste und schenkt ihm 3 oder 4 Jahre, um ihn zu einem jungen Erwachsenen zu machen. Oder ihr bleibt in der Timeline und kümmert euch um seine Weiterbildung, seinen Start ins Berufsleben ODER ihr entscheidet, dass seine Zeit in Mourning Hill am 3. Juni mit LA BOOM ein Ende findet, weil ihr ihn nicht mehr bespielen möchtet. Natürlich müsst ihr gar nichts davon tun. Euer Charakter muss weder graduieren noch altern, doch wenn ihr auf eine Möglichkeit gehofft habt, wieder neue Inspiration zu finden, sagt uns bitte unter diesem Post Bescheid.
1) Gibt es Charaktere, die ihr altern lassen wollt?
2) Gibt es Charaktere, die ihr graduieren lassen wollt?
3) Gibt es Charaktere, die sitzenbleiben sollen?
4) Gibt es Charaktere, die ihr löschen lassen wollt?
LA BOOM ist Katharsis. LA BOOM ist ein Neuanfang. LA BOOM gehört uns allen!